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Demografische Forschung Nr. 1/2005
Der Beitrag auf den Seiten 1 und 2 untermauert, dass Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit - ähnlich wie die Lebensdauer - nicht schicksalhaft auftreten, sondern in hohem Maße selbst beeinflusst werden können. Die Beiträge auf den Seiten 3 und 4 befassen sich mit Familiengründungen und -leben in Europa v. a. Österreich und Deutschland.




(99)Education and first childbearing
Anticipatory analysis and its alternatives in life-course research. Part 1: Education and first childbearing




(41)Ein Drittel Kind Vorsprung
Innerhalb Deutschlands liegt das von Bevölkerungsschwund und Überalterung gezeichnete MecklenburgVorpommern mit an der Spitze im Trend zur Kinderarmut. Welcher Ort wäre passender für eine bevölkerungswissenschaftliche Forschungseinrichtung? Am Rostocker MaxPlanck-Institut für demografische Forschung versucht man, den Ursachen des sich ändernden Geburtenverhaltens auf die Spur zu kommen.




(63)Facetten der Vaterschaft
Das vorliegende Gutachten versucht, einen Einblick in die Entwicklung und in die gegenwärtige Situation der Vaterforschung zu vermitteln. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat dieses Gutachten angeregt und in Auftrag gegeben. Es folgt damit einer Tradition der letzten Jahre. Die für Deutschland repräsentative Studie "Die Rolle des Vaters in der Familie", ebenfalls im Auftrag des BMFSFJ, die Väterkampagne und die Bemühungen, die Wirtschaft für die Belange auch der Männer und Väter zu sensibilisieren, zählen gleichfalls dazu. Das Gutachten soll diesen Diskurs fortsetzen.




(50)Familie und Arbeitsmarkt
In der vorliegenden Studie werden die Auswirkungen von Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt auf die Entscheidung für oder gegen ein zweites Kind bei Müttern und Vätern in Deutschland analysiert. Die Ergebnisse verweisen einerseits auf die weitgehende Verbreitung des Modells des männlichen Ernährers in Deutschland: So neigen höher gebildete Männer ? von denen erwartet werden kann, dass sie auch ein höheres Einkommen realisieren können ? eher dazu ihre Familie zu erweitern als weniger gebildete Männer. Außerdem entscheiden sich nichterwerbstätige oder teilzeitbeschäftigte Frauen eher für das zweite Kind als vollzeiterwerbstätige Frauen. Andererseits werden gewisse Auflösungstendenzen der traditionellen Rollenverteilung deutlich.




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