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Infopool » nach Schlagworten » Arbeitszeit » Der Absolventenjahrgang 2000/2001 fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss

Der Absolventenjahrgang 2000/2001 fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss

his_absolventenjahrgang_2000_2001_fuenf_jahre_spaeter_2008.pdf

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Datum: 23.07.2008
Format: pdf
Größe: 1.5 MB
Autor: Dr. Christian Kerst, Michael Schramm

Sprache: DE
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2 Kommentare Kommentare zu diesem Dokument

Beschreibung

Der vorliegende Bericht enthält einen Überblick der Ergebnisse der zweiten Befragung des Hochschulabsolventenjahrgangs 2001. Im Zuge der seit 1989 regelmäßig durchgeführten Absolventenbefragungen wurde dieser Jahrgang nach der Erstbefragung im Jahr 2002 im Winter 2006/07 erneut befragt. 5.426 Hochschulabsolvent/inn/en haben an dieser zweiten Befragung teilgenommen; das entspricht etwa zwei Drittel derjenigen, die an der ersten Befragung teilgenommen hatten, und drei Viertel derer, die mit dem zweiten Fragebogen überhaupt erreicht werden konnten. Die Stichprobe enthält damit 3,3 Prozent der Grundgesamtheit der etwa 165.000 Hochschulabsolvent/inn/en des Jahrgangs 2000/01. Die Zusammenfassung enthält die aus wichtigsten Ergebnisse zum Übergang in die beruflichen Tätigkeiten (Kapitel 2), zu Merkmalen der beruflichen Situation etwa fünf Jahre nach dem Studienabschluss (Kapitel 3), zu den beruflichen Erfahrungen und Zukunftsperspektiven (Kapitel 4), zum Übergang in die Promotion, Stand der Promotionsvorhaben und Erfahrungen in der Promotionsphase (Kapitel 5), zu der Teilnahme an hochschulischer und außerhochschulischer Weiterbildung (Kapitel 6) sowie der Wichtigkeit verschiedener Fähigkeiten und Kenntnisse für die ausgeübte berufliche Tätigkeit (Kapitel 7)

Auszug des Inhalts (unformatiert)

[...] Die Absolvent/inn/en dieses Jahrgangs profitierten vom Trend zur Wissensgesellschaft und von dem damit zusammenhängenden Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt, der eine stetig wachsende Nachfrage nach Akademikern zur Folge hat. Im weiteren Verlauf haben viele der Fachrichtungen folgende Tendenz gemeinsam: In den ersten sechs bis zwölf Monaten waren die Absolvent/inn/en des Jahrgangs 2001 beruflich erfolgreicher als die beiden Vergleichsjahrgänge, anschließend nähern sich die Verläufe an und enden bei einem Niveau, das einem oder beiden der Vorgängerjahrgänge ungefähr entspricht. Für den Jahrgang 2001 folgte nach den sehr günstigen Startbedingungen bis zum Zeitpunkt der zweiten Der Absolventenjahrgang 2000/2001 fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss | III Zusammenfassung Befragung eine die gesamte Volkswirtschaft erfassende Beschäftigungskrise, die sich allerdings bei Hochqualifizierten geringer auswirkte. Fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss gehen etwa 90 Prozent der Absolvent/inn/en einer regulären Erwerbstätigkeit nach; die Jahrgänge unterscheiden sich hier kaum. Insgesamt zeigen die hier präsentierten Daten über nunmehr drei Absolventenjahrgänge, dass sich die Übergänge in den Arbeitsmarkt bei den Fachrichtungen mittelfristig angleichen und sich die wechselnden Einflüsse von Arbeitsmarktnachfrage und Absolventenangebot gemeinhin nach fünf Jahren nivellieren. Im Rahmen der jeweils fachspezifischen Möglichkeiten und Besonderheiten, die sehr unterschiedlich sind, hatten die Hochschulabsolvent/inn/en verschiedener Jahrgänge in der Vergangenheit gute Chancen auf eine Erwerbstätigkeit. Beim Lehramt zeigt sich die starke Nachfrage nach Lehrkräften deutlich. Obwohl in den Jahren 1997 und 2001 die Zahl der Lehramtsabsolvent/inn/en um knapp 50 bzw. 60 Prozent höher lag als 1993, gehen die Lehrer/innen des Jahrgangs 2001 früher in eine Erwerbstätigkeit über und die Erwerbsquoten liegen am Ende des Beobachtungszeitraumes immer noch am oberen Rand. Auch die guten Chancen der Ingenieur- und Naturwissenschaftler/innen (mit Ausnahme der Biolog/inn/en) werden in den Daten erkennbar, ebenso wie die anhaltenden Probleme in einigen baubezogenen Studiengängen sowie bei Erziehungswissenschaftler/inne/n und Magisterabsolvent/inn/en. Für einen Teil der Hochschulabsolvent/inn/en sind zweite Ausbildungsphasen nach dem Studienabschluss obligatorisch, etwa für Lehrer/innen, Jurist/inn/en oder einen Teil der Absolvent/inn/en des Sozialwesens. Für die Lehrer/innen zeigt sich ein schnellerer Übergang ins Referendariat. Bei den Rechtswissenschaftler/inne/n setzt sich der Trend fort, das Referendariat als Ausbildungsphase auszulassen. Die Arbeit auf der Basis von Werk- und Honorarverträgen kommt in allen Jahrgängen nur in wenigen Fachrichtungen in nennenswertem Umfang vor, darunter in der Architektur für beide Diplomarten sowie der Psychologie, der Pädagogik, der Rechtwissenschaft sowie den Magisterstudiengängen. Für die zuletzt genannten universitären Studiengänge betragen die Anteile derer mit Werkverträgen auch über die gesamte Beobachtungszeit hinweg bis zu etwa zehn Prozent. Langfristig spielen Übergangsjobs nur eine sehr kleine Rolle. Beim aktuellen Jahrgang sind sie in allen Fachrichtungen mit raschem Einstieg in eine reguläre Erwerbstätigkeit selten. Insbesondere in den ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen, aber auch in der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften kommen Übergangsjobs allenfalls in den ersten Monaten vor. Eine kleinere Gruppe von Absolvent/inn/en befindet sich jedoch auch über einen längeren Zeitraum überdurchschnittlich häufig in Jobs. Dies trifft etwa für die Architekt/inn/en beider Diplomarten, die Absolvent/inn/en des Sozialwesens, die Rechtswissenschaftler/innen sowie die Magisterabsolvent/inn/en zu. In dieser Gruppe wird über den gesamten Verlauf tendenziell mehr gejobbt als in den Vorjahren. Möglicherweise müssen mehr Absolvent/inn/en ihr weiteres Studium bzw. eine Promotion dauerhaft oder gelegentlich mit Jobs finanzieren. Unter den Magisterabsolvent/inn/en sind außerdem überdurchschnittlich viele Frauen, die wiederum häufig eine Elternzeit wahrnehmen. Die Erwerbsverläufe dieser Gruppe sind zunehmend diskontinuierlich, so dass berufliche Werdegänge über den Beobachtungszeitraum hinweg immer wieder mit Hilfe von Übergangstätigkeiten neu gestartet werden müssen. Die Motive für die Aufnahme einer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung sind vielschichtig. Neben fachlich-inhaltlichen Beweggründen oder Laufbahninteressen kann eine wissenschaft- IV | Der Absolventenjahrgang 2000/2001 fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss Zusammenfassung liche Weiterqualifizierung helfen, problematische Übergänge in den Arbeitsmarkt mit einer sinnvollen Alternative zu überbrücken. Bei den Architekt/inn/en und den Agrar- und Ernährungswissenschaftlerinne/inne/n ist dies zu vermuten: Hier nimmt mit dem schwierigeren Start in eine reguläre Erwerbstätigkeit die Aufnahme eines weiteren Studiums zu. In der Informatik wiederum mag das geringere Interesse an einem weiteren Studium bzw. der Promotion mit den besonders guten Arbeitsmarktaussichten zu tun haben. Interessanterweise scheinen jedoch einige Fachrichtungen von diesem Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktchancen und Aufnahme einer Promotion abgekoppelt. So bleibt der Anteil der promovierenden Maschinenbauabsolvent/inn/en annähernd stabil und liegt am Ende des Beobachtungszeitraumes beim aktuellen Jahrgang sogar über dem der Vorjahre. In der Elektrotechnik hat sich der Anteil der Promovenden gegenüber dem Jahrgang 1997 sogar deutlich erhöht. Obwohl in beiden Fachrichtungen die Absolventenzahl deutlich gesunken ist und die berufliche Einmündung problemlos verlief, ist es offenbar gelungen, die Promotionsstellen an den Universitäten weiterhin zu besetzen. Für die wissenschaftliche Entwicklung der Fächer und die Innovationskraft des Landes ist dies ein wichtiger Trend. Traditionell hoch sind die Promotionsquoten in den Naturwissenschaften. In der Physik ist, wie in den Ingenieurwissenschaften, der Zusammenhang mit den um mehr als 50 Prozent gesunkenen Absolventenzahlen zwischen 1997 und 2001 zu beachten. Auch hier konnte durch die Erhöhung der Promotionsquote ein Teil dieses Rückgangs von qualifizierten Fachkräften ausgeglichen werden. In der Chemie, in der die Absolventenzahl ebenfalls stark zurückging (von 2.900 auf 1.600) war dies aufgrund der ohnehin sehr hohen Promotionsquote jedoch kaum möglich. Bei allen Jahrgängen der Naturwissenschaften nimmt der Anteil der Promovierenden nach etwa drei Jahren deutlich ab. Viele Promotionen sind dann bereits abgeschlossen. Die Absolventenbefragung erweist erneut, dass Hochschulabsolvent/inn/en insgesamt ein geringes Risiko der Arbeitslosigkeit tragen. Die Quote der arbeitslosen Hochschulabsolvent/inn/ en liegt am Ende des Beobachtungszeitraumes bei zwei (FH) bzw. drei Prozent (Uni). Der Status der Arbeitslosigkeit ist gerade in der unmittelbar auf den Studienabschluss folgenden Zeit kein geeigneter Indikator für den Berufseinstieg. In den ersten Monaten handelt es sich fast ausschließlich um Sucharbeitslosigkeit. Aber auch im weiteren Verlauf treten zumeist nur kürzere Episoden der Arbeitslosigkeit auf, etwa im Anschluss an das Auslaufen eines befristeten Vertrages, im Anschluss an ein Referendariat oder nach dem Abschluss der Promotion. Hochschulabsolvent/inn/en stehen je nach Fach, erworbenen Kompetenzen, dem verfügbaren Netzwerk beruflicher Kontakte sowie den regionalen Gegebenheiten verschiedene Optionen zur Verfügung, um den stigmatisierenden Status der Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Dazu gehören die Übernahme von Werkverträgen, vorübergehendes Jobben oder ein Verbleib an der Hochschule bzw. die Rückkehr an die Hochschule. Mehr als die Hälfte (57 %) der Absolvent/inn/en des aktuellen Jahrgangs war nach dem Examen überhaupt nicht arbeitslos, weitere 22 Prozent gaben einen bis drei Monate der Arbeitslosigkeit an. Etwa fünf Prozent der Absolvent/inn/en waren insgesamt mehr als zwölf der 60 Monate des Beobachtungszeitraumes arbeitslos. In der am meisten von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppe der Architekt/inn/en und Raumplaner/innen waren etwa zwei Drittel während der fünf Jahre nach dem Abschluss mindestens einmal arbeitslos. Neben den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit, der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung sowie der Arbeitslosigkeit ist die Familientätigkeit bzw. die Kinderbetreuung im Laufe der fünf[...]

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Kategorie: Vereinbarkeit in Stadt und Land (198), Bildung (53)

Schlagworte: Akademiker/innen (4), Arbeitszeit (61), Einkommen (10), Erwerbstätigkeit (62), Hochschule (5), Studie (45), Weiterbildung (5), Zukunft (4)

2 Kommentare

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