Springe direkt zu:
zur Startseite des INFOPOOLS



Es befinden sich 653 Dokumente
in 11 Kategorien und 3 Sprachen
im Infopool.


Unternavigation:
Wählen Sie ein Schlagwort anhand seines Anfangfangsbuchstaben aus.


INFOPOOL Picture
Inhaltsbereich:
Infopool » nach Schlagworten » Arbeitszeit » KMU-Handbuch Beruf und Familie

KMU-Handbuch Beruf und Familie

Schweiz_KMU_Handbuch_2007.pdf

Vorschau

Dokument: anzeigen
Dokumentenviewer: Acrobat Reader

Bewertung:
SternchenSternchenSternchenSternchenSternchen (532)

Sie haben bereits eine Bewertung von 0 abgegeben.

Datum: 18.10.2007
Format: pdf
Größe: 2.3 MB
Autor: A. Küng Gugler, M. Schläpfer u.a.

Sprache: DE
©:

0 Kommentare. Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Dokument.

Beschreibung

Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) haben zwar nicht die gleichen Ressourcen zur Verfügung wie grosse Unternehmen, und sie können oft keine umfangreichen Programme durchführen. Jedoch verfügen sie über andere, ebenso wichtige Trümpfe: Die Entscheidwege sind kürzer, der Kontakt zwischen Chef und Angestellten ist direkt, und man kennt sich meist gut. Dies ermöglicht eine grosse Flexibilität, eine rasche Bestimmung der Bedürfnisse auf beiden Seiten und das Finden massgeschneiderter Lösungen für den jeweiligen Fall. Dieses Handbuch bietet Verantwortlichen von KMU eine zielgerich­tete Hilfe für die Entwicklung von Massnahmen in ihrem Unternehmen.

Auszug des Inhalts (unformatiert)

[...] 4 Support Praxisbeispiele 2?8 Personalentwicklung ??????????????????????????????????????????????????????????????? 51 2?8?1 Berücksichtigung familiärer Belange bei der Weiterbildung??.??.??.??.??.?? 52 2?8?2 Gleichberechtigte Teilnahme an Weiterbildungsmassnahmen??.??.??.??.?? 52 2?8?3 Thematisierung der Vereinbarkeit im Mitarbeitendengespräch ?.??.??.??.?? 52 2?9 Was Sie sonst noch tun können ???????????????????????????????????????????????????? 53 3?1 Fixe Öffnungs- und Servicezeiten sind einzuhalten ??.??.??.??.??.??.??.??.??.??.?? 58 3?2 Teure Maschinen oder Infrastruktur müssen ausgelastet werden ?????????????????? 60 3?3 Wochenend-, Nacht- und Schichtarbeit sind notwendig ??????????????????????????? 62 ? 3?4 Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden ist unabdingbar ??????? 64 3?5 Eine Stellvertretung ist schwierig ?????????????????????????????????????????????????? 65 3?6 Der Zeitdruck ist hoch, der Arbeitsanfall schwankt stark ??????????????????????????? 66 3?7 Kurzfristiges Umdisponieren muss möglich sein ??????????????????????????????????? 68 3?8 Der Betrieb ist zu klein ????????????????????????????????????????????????????????????? 69 3?9 In unserer Branche ist das nicht möglich ??????????????????????????????????????????? 70 3?10 Bei uns besteht gar kein Bedarf ???????????????????????????????????????????????????? 72 4?1 4?2 4?3 4?4 4?5 4?6 4?7 4?8 4?9 Leitfragen zur konkreten Umsetzung ?.??.??.??.??.??.??.??.??.??.??.??.??.??.??.?? 76 Massnahmen im Überblick: Beschreibung ????????????????????????????????????????? 79 Massnahmen im Überblick: Kosten, Nutzen, praktische Hinweise ????????????????? 80 Checkliste Regelungen Arbeitsschutz und Sozialversicherungen ??????????????????? 81 Arbeitsmaterialien ????????????????????????????????????????????????????????????????? 83 Service und Beratung ?????????????????????????????????????????????????????????????? 101 Links ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? 104 Literatur ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????? 107 Kontakt zu den interviewten und porträtierten Betrieben ???????????????????????? 109 Rinco Ultrasonics AG, Romanshorn ??????????????????????????????????????????????????????? 16 Affolter Holding SA, Malleray ???????????????????????????????????????????????????????????? 25 Dentaltechnik Fellmann AG, Sursee ????????????????????????????????????????????????????? 31 Ecoservices SA, Carouge ????????????????????????????????????????????????????????????????? 36 Metron AG, Brugg ???????????????????????????????????????????????????????????????????????? 43 Studio di ingegneria Sciarini, Vira Gambarogno ????????????????????????????????????????? 50 Hôtel Bel­Air, Praz­Vully ?????????????????????????????????????????????????????????????????? 54 Thomann Nutzfahrzeuge AG, Schmerikon ??????????????????????????????????????????????? 59 Brühwiler Sägewerk und Fensterholz AG, Sirnach ???????????????????????????????????????? 61 Bäckerei Mohn AG, Berg ????????????????????????????????????????????????????????????????? 63 Duttweiler Treuhand AG, Liestal?????????????????????????????????????????????????????????? 67 Praxis Bubenberg, Bern ?????????????????????????????????????????????????????????????????? 71  Impressum «KMU-Handbuch Beruf und Familie» 1? Auflage 2007 © 2007 Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern Herausgeberin: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern Projektleitung: Anne Küng Gugler, Martina Schläpfer, SECO Texte: Michael Weber, büro a&o, Bern Heidi Stutz, Büro für arbeits­ und sozialpolitische Studien BASS, Bern Daniel Huber, Fachstelle UND Familien­ und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen, Zürich Anne Küng Gugler, Martina Schläpfer, SECO Gestaltung: Atelier Ursula Heilig SGD, Gümligen Fotos: Béatrice Devènes, Bern Druck/Bindung: Stämpfli Publikationen AG, Bern Mit Unterstützung des Schweizerischen Gewerbeverbands SGV und des Schweizerischen Arbeitgeberverbands SAV. Dieses Handbuch gibt es auch in einer französischen und italienischen Ausgabe. Bezugsquelle: Das Handbuch kann unter folgendem Link gratis bestellt oder als elektronische Version heruntergeladen werden: www.seco.admin.ch > Themen > Arbeit > Dossier Vereinbarkeit Beruf und Familie > KMU­Handbuch Beruf und Familie 10 Gewinn 68% der Mütter mit Kindern unter 15 Jahren sind erwerbstätig. Das sind 516 000 Frauen. Quelle: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung SAKE 2006 Gewinn 1.1 Nutzen überwiegen Kosten ....................................................... 12 1.2 Auch kleine Schritte können grosse Wirkung haben ............................... 14 1.3 So finden Sie sich in diesem Handbuch zurecht .................................... 15 1 1? Gewinn Schöpfen Sie aus der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Gewinn für Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeitenden Das Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist aktuell in aller Munde. Die Politik verspricht sich davon wirtschaftliche Impulse. Grossunternehmen passen ihre Struk­ turen diesem Bedürfnis der Beschäftigten an und profitieren davon selber. Doch Potenzial besteht auch für kleine und mittlere Unternehmen. Dieses Handbuch will Ihnen Ideen geben, was Sie in Ihrem Unternehmen für Möglichkeiten haben, mehr Flexibilität für Familien mit Ihren betrieblichen Bedürfnissen zu kombinieren. Gewinn 11 12 Gewinn 1.1 Nutzen überwiegen Kosten vgl. 4.9 Kontakt zu den interviewten und porträtierten Betrieben, Seite 109 Unternehmen, die Beschäftigten mit Familienpflichten entgegenkommen, nützen auch sich selbst. Oft verfügen kleinere Betriebe jedoch nicht über all die Kennzahlen, die nötig wären, um die Kosten­Nutzen­Bilanz von Vereinbarkeitsmassnahmen in Franken und Rap­ pen auszurechnen. Die Ergebnisse aus einer Befragung von 25 Schweizer Klein­ und Mittel­ betriebe, die familiengerechte Massnahmen umgesetzt haben, zeigen jedoch, dass keiner von ihnen diesen Schritt bereut hat. Praktisch alle sind der Ansicht, dass sich die Massnah­ men für den Betrieb auszahlen und dass sie auf dem eingeschlagenen Weg gut fahren. Eine Kosten­Nutzen­Berechnung, die in der Schweiz für grössere Unternehmen durchge­ führt worden ist, bestätigt ebenfalls, dass sich eine familienorientierte Personalpolitik lohnt. Die Untersuchung des Wirtschaftsberatungsunternehmens Prognos AG geht von einem «return on investment» von acht Prozent aus. Nach heutigem Stand der Wissenschaft und nach den Erkenntnissen aus den befragten KMU können Betriebe, welche Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie an­ bieten, mit folgenden Nutzen und Kosten rechnen: Vorteile für den Betrieb Mitarbeitende ? Höhere Zufriedenheit, Motivation, Leistungsbereitschaft, Flexibilität, Verfügbarkeit, Entgegenkommen, Ausgeglichenheit ? Erhöhung der sozialen Kompetenzen ? Weniger Stress, tiefere Fehlzeiten ? Höhere Produktivität ? Höhere Loyalität, mehr Identifikation mit dem Betrieb, weniger Kündigungen ? Frühere Rückkehr aus der Babypause, höhere Teilzeitpensen ? Tiefere Kosten für Personalsuche und die Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden ? Besseres Betriebsklima, bessere Kommunikation im Betrieb, höhere Effizienz durch ergebnisorientierteres Arbeiten ? Steigerung der Selbstverantwortung der Mitarbeitenden ? Bessere Stellvertretungen innerhalb des Betriebes, Mitarbeitende vielseitiger einsetzbar ? Effizientere Planung des Personaleinsatzes, tiefere Kosten für Überstunden und Temporärarbeit ? Kleineres Unternehmensrisiko durch die Verteilung von Verantwortung und Know­how auf mehr Personen und dadurch weniger Wissensverlust beim Ausscheiden von Schlüsselpersonen ? Die Herausforderung, die Vereinbarkeit zu verbessern, ist gleichzeitig eine Chance, die bisherige Arbeitsorganisation zu optimieren ? Erhöhte Attraktivität des Betriebes als Arbeitgeber, Vorteil im Wettbewerb um umworbene Arbeitskräfte ? Besseres Image des Betriebes vgl. Prognos AG (2005), 4.8 Literatur, Seite 107 Betrieb Gegen aussen Gewinn 1 Die Erfahrungen der befragten KMU zeigen, dass viele von ihnen getroffene Massnahmen geringe Kosten verursachen. Denn fast in jeder Massnahmengruppe sind kostengünstigere und teurere Ansätze möglich: Kosten für den Betrieb Flexible Arbeitszeiten ? generell gering, gewisser Aufwand bei Einführung ? laufend etwas höherer Planungs­ und Koordinationsaufwand ? leicht erhöhter Koordinations­ und Verwaltungs­ aufwand ? ansonsten je nach Ausgangslage fast kostenneutral ? höhere Kosten, falls Teilzeitarbeitende eigene Arbeitsplätze brauchen Teilzeitarbeit Angepasste Arbeitsorganisation ? je mehr Selbstabsprachen im Team möglich sind, desto geringer ? anfangs evtl. Begleitung nötig ? Kosten Stellvertretung je nach Arbeitsfeld gering oder bedeutender Familienbezogener Urlaub ? gering, wenn unbezahlt und mit interner Überbrückungslösung ? teurer bei bezahltem Urlaub und externer Ersatz­ person ? oft gering (z.B. Laptop und ADSL) ? hängt von der benötigten Infrastruktur ab ? gering bei Beratung und Vermittlung von Betreuungs­ angeboten ? teurer bei allfälliger Kostenbeteiligung ? keine notwendigen Kostenfolgen ? je nach Massnahme von gering bis zu teurer Investition Flexibler Arbeitsort Unterstützung bei der Kinderbetreuung Betriebsklima Personalentwicklung 14 Gewinn 1.2 Auch kleine Schritte können grosse Wirkung haben Kostspielige Familienprogramme können Klein­ und Mittelbetriebe sich kaum leisten. Aber Massnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit müssen keineswegs kompliziert und kos­ tenintensiv sein. Mittelständische Unternehmen erzielen mit kleinen Schritten grosse Wir­ kung. Gerade Familienbetriebe haben oft den Vorteil, dass sie wissen, um was es geht, weil auch bei ihnen beide ? Partner und Partnerin ? im Geschäft engagiert sind. Klein­ und Mit­ telbetriebe können flexibel, informell und unbürokratisch individuelle Wege gehen. Wich­ tiger als aufwändige Programme ist, dass die Arbeitsbedingungen genau auf die Situation der einzelnen Mitarbeitenden abgestimmt sind. Eltern Eltern und Betriebe können Hand in Hand arbeiten Ein wichtiger Vorteil kleinerer Betriebe ist, dass Chef, Chefin und Beschäftigte sich besser kennen und meist auch Privates mitbekommen. Das direkte Gespräch ist unkomplizierter und scheitert nicht an Hierarchiehürden. Es kommt auch stärker auf jeden und jede ein­ zelne an. Die Mitarbeitenden erleben so direkt die Zwänge, in denen der Betrieb steht. Das erleichtert gegenseitige Kompromisse. Eltern und Betriebe können Hand in Hand arbeiten. Beide brauchen die Flexibilität der ande­ ren Seite. Das macht sie potenziell zu guten Partnern oder Partnerinnen. Allerdings sind ihre Bedürfnisse nicht einfach identisch. Da ist auch Respekt nötig vor der jeweiligen Situation der Einzelnen. Die praktikable Lösung mag vom Idealen entfernt sein, Hauptsache sie ist der bestmögliche Kompromiss, der die Interessen beider Seiten ausgewogen berücksichtigt. «Ich würde einfach beginnen und ausprobieren. Ein Betrieb muss erste Erfahrungen sammeln können und dann überprüfen, was sich bewährt hat und was nicht. Wichtig ist, die Mitarbeitenden, die von Massnahmen profitieren, in die Planung einzubeziehen. Das Ganze soll sich ja an der Realität orientieren.» Hans Buser, Geschäftsführer der nateco, Gelterkinden Jeder Betrieb findet eine passende Lösung Die 25 interviewten Schweizer Klein­ und Mittelbetriebe haben alle eine massgeschneiderte Lösung für sich gefunden. Die meisten sind zu flexibleren Arbeitszeiten übergegangen und bieten Teilzeitarbeitsmöglichkeiten an. Auch, weil dies ihren betrieblichen Bedürfnissen besonders entgegenkommt. Sie haben Kurzschichten eingeführt, praktizieren Job­Sharing oder haben gute Beschäftigte mit Betreuungspflichten gehalten, indem sie ihnen mit ver­ längertem Mutterschafts­ oder Vaterschaftsurlaub und flexiblen Teilzeitangeboten entge­ genkamen. Sie signalisieren den Willen, Vereinbarkeitsprobleme zu meistern und suchen das Gespräch mit ihren Mitarbeitenden, um möglichst unkompliziert Lösu[...]

Diesem Dokument zugeordnet

Kategorie: Vereinbarkeit in Stadt und Land (198), Wirtschaft (253)

Schlagworte: Arbeitsorganisation (7), Arbeitszeit (61), Handbuch (3), Kinderbetreuung (75), KMU (5), Personalentwicklung (5), Teilzeit (10), Unternehmen (93), Vereinbarkeit Beruf und Familie (195)

keine Kommentare

Ihr Kommentar

Bitte geben Sie hier das Sicherungswort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung.


CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.