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Mecklenburg-Vorpommern zieht viele Menschen an, die das 50. Lebensjahr überschritten haben. Sie wollen hier alt werden. Gleichzeitig verlassen noch viele junge Menschen das Land auf der Suche nach einer Perspektive für die Zukunft, allen voran Frauen unter Dreißig. Vereinbarkeit heißt, jung und alt gleichermaßen Perspektiven zu bieten - vom Einstieg in Beruf und Familie bis zum Lebensabend.



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Vereinbarkeit in MV

Das Bild der Familie wandelt sich. Die traditionellen Rollen der Mutter, des Vaters lösen sich auf. Frauen wünschen Kinder und berufliche Karriere, Männer beanspruchen Erziehungszeiten. Sie finden neben der Ehe neue Formen des Zusammenlebens. Und: Immer häufiger entscheiden sich junge Paare gegen eigenen Nachwuchs. Das ist eine bundesweite Entwicklung. Sie birgt Risiken für den Fortbestand von Wirtschaftskraft und den Systemen der sozialen Sicherung, wie der Rente.

Vereinbarkeit in MV

In Mecklenburg-Vorpommern kommt hinzu, dass das Land seit 1990 zehn Prozent seiner Bevölkerung verloren hat. Immer mehr junge Menschen verlassen den Nordosten der Republik. Immer mehr ältere Menschen wählen Mecklenburg-Vorpommern der intakten Natur und Lanschaft wegen als Ruhesitz. Die Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns, vor Jahren noch bundesweit die jüngste, altert heute am schnellsten in Deutschland.

Das Kompetenzzentrum ist eine Antwort auf Wertewandel und demografische Entwicklung. Es zielt auf ein erfülltes Leben aller. Es lebt vom Engagement der Akteure. Es wird kritisch von der Wissenschaft begleitet, von Gremien betreut, von Botschafterinnen und Botschaftern weiter getragen.