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Infopool » nach Kategorien » Gesundheit und Pflege » 1. Österreichischer Männerbericht

1. Österreichischer Männerbericht

Oesterreich_1_Maennerbericht_2005.pdf

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Datum: 24.11.2006
Format: pdf
Größe: 3.0 MB
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Sprache: DE
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7 Kommentare Kommentare zu diesem Dokument

Beschreibung

Der 1. Österreichische Männerbericht, welcher gemäß der Entschließung dem Österreichischen Nationalrat alle fünf Jahre vorzulegen ist, umfasst die wesentlichen Inhalte der von der Männerabteilung herausgegebenen Studien. Er erfasst konsequenterweise die Situation von Buben und Burschen sowie von Männern und Vätern in Österreich. Der vorliegende Bericht kann im Sinne der Vorreiterrolle Österreichs auf dem Gebiet der Männerpolitik als ein Signal für eine ganzheitliche Geschlechterpolitik auf europäischer Ebene verstanden werden.

Auszug des Inhalts (unformatiert)

[...] EUROPÄISCHE VÄTERKONFERENZ 3.6.1 Begrüßung durch Frau Bundesminister Ursula Haubner 3.6.2 Vaterschaft ? Einführung und Überblick 3.6.2.1 ?Väter. Worüber reden wir?? Univ. Prof. Dr. Heinz Walter aus Konstanz 3.6.2.2 ?Can men be initiated into fatherhood?? Father Richard Rohr OFM, USA 3.6.3 Vaterschaft und männliche Identität 183 183 187 3.6.3.1 ?Betreuung, Pannenhilfe oder sporadische Einsätze? Vaterarbeit auf der Grundlage männlicher Eigenschaften? Univ. Doz. Dr. Allan Guggenbühl, Zürich 3.6.3.2 ?Welche Auswirkungen hat die Scheidung auf die männliche Identität? Was ändert sich dabei in Bezug auf das Familiensystem und die Vaterschaft?? Univ. Prof. Dr. Gerhard Amendt, Wien 3.6.4 Triade Vater-Mutter-Kind 190 191 196 3.6.4.1 ?Zur Psychoanalyse des Vater-Mutter-Kind Dreiecks? Univ. Prof. Dr. Horst Petri, Berlin 3.6.4.2 ?Gott Vater ? Mensch Vater? S.E. Weihbischof Univ. Prof. Pater Dr. Andreas Laun O.S.F.S., Salzburg 1. Österreichischer Männerbericht 5 3.6.4.3 ?Sicherung der Vater-Kind-Beziehung im Dreieck Vater-Mutter-Kind bei Trennung/Scheidung? Prof. Dr. Roland Proksch, Nürnberg 3.6.4.4 ?Partnerschaft und Elternschaft im Konflikt? Dr. Gabriele Peitz, München 200 206 3.6.5 Vaterschaft und Vereinbarkeit von Beruf und Familie 208 209 213 3.6.5.1 ?Die Vereinbarkeit ist auch ein Männerproblem? Univ. Prof. Dr. Walter Hollstein, Bremen 3.6.5.2 ?Väter und Betriebe ? auf der Suche nach dem Gleichgewicht? Andreas Borter, Burgdorf/Schweiz 4 ZUSAMMENFASSUNG DER POLITISCHEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 4.8 4.9 SCHLUSSFOLGERUNGEN AUS DER STUDIE ?BUBEN- UND BURSCHENARBEIT IN ÖSTERREICH? MAßNAHMENPLANUNG AUFGRUND DES ?1. ÖSTERREICHISCHEN MÄNNERGESUNDHEITSBERICHTS? HANDLUNGSVORSCHLÄGE AUFGRUND DER STUDIE ?SUIZIDE VON MÄNNERN IN ÖSTERREICH? MAßNAHMEN AUFGRUND DER STUDIE ?MÄNNERARBEIT IN ÖSTERREICH? MÖGLICHE MAßNAHMEN, UM DIE ?JUGENDLICHE FAMILIENFÄHIGKEIT? ZU VERBESSERN LEBENSWELTEN VATER-KIND, POSITIVE VÄTERLICHKEIT UND MÄNNLICHE IDENTITÄT ANREGUNGEN AN DIE POLITIK FORSCHUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ?VATERENTBEHRUNG? SCHLUSSFOLGERUNGEN ZUR STUDIE ?SCHEIDUNGSFOLGEN FÜR MÄNNER? HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN AUS DER 1. EUROPÄISCHEN VÄTERKONFERENZ 218 218 220 221 221 222 223 225 225 226 228 228 234 240 260 273 273 277 280 291 297 302 LITERATURVERZEICHNIS THEMA MÄNNERARBEIT THEMA VÄTERKONFERENZ THEMA VÄTERENTBEHRUNG THEMEN SOZIALISATION UND GESCHLECHTERGERECHTE ERZIEHUNG, ENTWICKLUNG DER MÄNNLICHEN IDENTITÄT UND CHARAKTERISTIK DER GESCHLECHTER WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN UND VERZEICHNISSE THEMA SCHEIDUNGSFOLGEN THEMA SUIZIDE IN ÖSTERREICH THEMEN LEBENSWELTEN VATER-KIND UND POSITIVE VÄTERLICHKEIT THEMA MÄNNERGESUNDHEIT THEMA GESCHLECHTERTHEORIE PUBLIKATIONEN DER MÄNNERPOLITISCHEN GRUNDSATZABTEILUNG 6 1. Österreichischer Männerbericht Sehr geehrte Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat! Sehr geehrte Damen und Herren! Mit dem 1. Österreichischen Männerbericht wird im Sinne des Gender Mainstreaming einer ganzheitlichen Geschlechterpolitik Rechnung getragen, um für Männer gleichermaßen positiv wirksam sein zu können. Ein besseres gegenseitiges Verständnis der Geschlechter füreinander hilft sowohl die demografischen Herausforderungen als auch eine familienfreundliche Vereinbarkeitspolitik in Österreich und Europa zu verwirklichen. Die Weichenstellung beginnt schon bei der geschlechtsspezifischen außerschulischen und schulischen Jugenderziehung. Jungen und jugendliche Männer von heute sind die Männer, Partner und Väter von morgen. Der 1. Österreichische Männerbericht erfasst daher konsequenterweise die Situation von Buben und Burschen sowie von Männern und Vätern in Österreich. Der vorliegende Bericht an den Österreichischen Nationalrat kann im Sinne der Vorreiterrolle Österreichs auf dem Gebiet der Männerpolitik als ein Signal für eine ganzheitliche Geschlechterpolitik auf europäischer Ebene verstanden werden. Herzlichst Ihre Frauen und Ursula Haubner Bundesministerin für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz 1. Österreichischer Männerbericht 7 Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren! Mit der Gründung der Männerpolitischen Grundsatzabteilung im Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz im März 2001 wurden im Sinne einer konsequenten Weiterentwicklung der Geschlechterpolitik der vergangenen Jahrzehnte aktiver neue Weichen dahin und gestellt, Männer als in die einer Geschlechterpolitik einzubeziehen Männerpolitik Teil ganzheitlichen Geschlechterpolitik zu etablieren. Mit dem Entschließungsantrag zur Vorlage des 1. Österreichischen Männerberichts an den Österreichischen Nationalrat ? beschlossen im Sozialausschuss am 23. Juni 2005 ? haben die Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat die Tätigkeit der Männerpolitischen Grundsatzabteilung in den ersten Jahren ihres Bestehens anerkannt und zugleich zu einem ersten Resümee der männerpolitischen Arbeit in Österreich aufgefordert. Dieser erste Bericht, welcher gemäß der Entschließung dem Österreichischen Nationalrat alle fünf Jahre vorzulegen ist, umfasst die wesentlichen Inhalte der von der Männerabteilung herausgegebenen Studien. Insbesondere unsere etwa zeitgleich mit diesem Bericht erscheinenden Studien zur Buben- und Burschenarbeit in Österreich sowie zum Thema Positive Väterlichkeit und männliche Identität bilden darin inhaltliche Schwerpunkte. Der bereits 2004 erschienene 1. Österreichische Männergesundheitsbericht und die im Herbst 2004 veranstaltete 1. Europäische Väterkonferenz sind ebenfalls Meilensteine unserer Arbeit, welche im Bericht auch Berücksichtigung finden. Ein neues Politikfeld ist in den ersten Jahren immer auch auf Maßnahmen breit angelegter Bewusstseinsbildung und entsprechende Medienarbeit angewiesen. Hier ist gerade der verantwortungsvolle Politiker aufgerufen, neue politische Inhalte zu vermitteln, so auch, was unter Männerpolitik zu verstehen ist. Bundesministerin Ursula Haubner hat mit dem Männerratgeber in Buchform und auf der Homepage des BMSG sowie der DVD ?Was Männer bewegt? zwei Projekte der Öffentlichkeit präsentiert, um einerseits Interesse am Thema zu wecken und andererseits den wachsenden Bedarf an Information und Weiterbildung zu befriedigen. 8 1. Österreichischer Männerbericht Etablierte Politikbereiche wie zum Beispiel die Familien-, Jugend- und Seniorenpolitik haben dem Nationalrat schon längst Berichte aus ihren Fachbereichen vorgelegt. Der 1. Österreichische Männerbericht befasst erstmals direkt den Österreichischen Nationalrat mit dieser umfassenden männerpolitischen Thematik. Ich hoffe, es gehen zahlreiche Impulse für die österreichische und europäische Geschlechterpolitik der Zukunft davon aus. Ihr Johannes Berchtold Leiter der Männerpolitischen Grundsatzabteilung 1. Österreichischer Männerbericht 9 Einleitung der Autorinnen und Autoren Der vorliegende Männerbericht 2005 wurde von der Männerpolitischen Grundsatzabteilung des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz mit dem Ziel in Auftrag gegeben, die Situation von Männern in Österreich auf Basis der bisherigen Forschungsergebnisse in einem möglichst umfassenden Rahmen vorzustellen. Das Bundesministerium ist vom österreichischen Nationalrat ersucht worden, den 1. Österreichischen Männerbericht frühestens im Herbst 2005 und in Folge alle fünf Jahre dem Nationalrat vorzulegen. Was liegt näher, als im 1. Österreichischen Männerbericht in einer Zusammenfassung der von der Männerpolitischen Grundsatzabteilung initiierten Forschungsberichte und Aktivitäten den Status Quo der österreichischen Buben und Burschen, der österreichischen Männer und der österreichischen Väter, darzustellen; als eine Art Zwischenbilanz. Diese Vorgangsweise ist auch ökonomisch zu begründen, weil es eine bestmögliche Verwendung der eingesetzten Ressourcen ermöglicht. Einerseits wird der Status Quo beschrieben, andererseits werden Anregungen für die politische Zukunft der Buben-, Männer- und Väterarbeit gemacht, sowie weiterführende Fragestellungen an die Forschung gestellt. Ziel dieses Vorgehens ist eine zielführende Balance zwischen Mann und Frau, die auf einer Gleichwertigkeit der Geschlechter beruht. Gleichwertigkeit, aber nicht Gleichartigkeit, der geschlechtsspezifischen Identitätsentwicklung soll Raum zur Zufriedenheit und zum Glück aller geben. Die männliche Entwicklung geschieht in drei Phasen: Buben und Burschen, Männer, Väter. In diese drei Schritte ist auch der 1. Österreichische Männerbericht gegliedert. 10 1. Österreichischer Männerbericht Buben und Burschen: ? ?Buben- und Burschenarbeit in Österreich? Welches sind die geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen und Potentiale sowie Interessenlagen von Buben, Burschen und Mädchen? Wie steht es um die geschlechtergerechte Erziehung von Buben und Burschen? Männer: ? ?1. Österreichischer Männergesundheitsbericht? Welches sind die geschlechtsspezifisch männlichen Risikofaktoren und Problemlagen hinsichtlich Lebenserwartung, Lebensgewohnheit, Morbidität und Todesursachen? Welche Präventivund Gesundheitsförderungsmaßnahmen sind notwendig, um das männliche Gesundheitsverhalten positiv zu beeinflussen? ? ?Suizide von Männern in Österreich? Welches sind die statistisch-epidemiologischen Faktoren für das erhöhte Suizidaufkommen von Männern in Österreich im Vergleich zu dem der Frauen unter Bedachtnahme auf das Alter, den Familienstand und das Wohngebiet als Grundlage für präventive Maßnahmen? ? ?Männerarbeit in Österreich? Wie verhält sich Angebot und Bedarf im Bereich der Männerarbeit (Beratung, Bildung und Begegnung) in Österreich sowie im Vergleich zur Situation in Deutschland und der Schweiz? Welche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Männerarbeit in Österreich sind zu treffen? Väter: ? ?Jugendliche Väterthematik? Wie sehen junge Erwachsene Ehe und Familie? Welche Wünsche, Erwartungen und Sehnsüchte verbinden sie damit? Welche Hoffnungen begleiten sie in diese entscheidende Phase der Lebensgestaltung? Familienfähigkeit mit besonderer Berücksichtigung der 1. Österreichischer Männerbericht 11 ?Lebenswelten Vater-Kind, positive Väterlichkeit und männliche Identität?. Wie entsteht und wie wirkt positive Väterlichkeit, wie wird vom Kind her positive Väterlichkeit erlebt? Welche Typen von Vätern gibt es? Wie wirken Vater und Mutter komplementär zum Wohle des Kindes? ?Vaterentbehrung? Wie wirkt sich Vatere[...]

Diesem Dokument zugeordnet

Kategorie: Politik und Recht (61), Erwerbstätigkeit und Arbeitsmarkt (273), Vereinbarkeit in Stadt und Land (198), Gesundheit und Pflege (87), GL und GM (110)

Schlagworte: Gesundheit (25), Jungen (4), Kommunikation (3), Männer (47), Vereinbarkeit Beruf und Familie (195), Väter (35), Österreich (15)

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