22. Februar 2012
Die ersten Ergebnisse des ersten Aktionsprogramms "Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben" sind so vielversprechend, dass sich das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern dazu entschlossen hat, dieses weiter zu entwickeln und erneut aufzulegen als Aktionsprogramm 2. In dessen Rahmen stehen eine Million Euro aus den Mitteln der Europäischen Union bereit, um neue Projekte zur Vereinbarkeit zu unterstützen und zu fördern. Unternehmen, Unternehmensnetzwerke, Unternehmensverbände, Regionale Wirtschaftsfördergesellschaften, Vereine, Verbände, gemeinnützige Einrichtungen sowie Einzelpersonen oder Initiativen können beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Projektideen einreichen.
Der Startschuss für das Aktionsprogramm 2 erfolgte am 22. Februar in Schwerin. Interessierte wurden im Rahmen einer knapp dreistündigen Veranstaltung über Verfahren und Voraussetzungen der Förderung informiert. Drei weitere Informationsveranstaltungen werden am 23. Februar in Stralsund, am 27. Februar in Neubrandenburg und am 29. Februar in Rostock folgen.
Alle Informationen zu den Voraussetzungen für eine Förderung und zum Bewerbungsverfahren sowie alle notwendigen Antragsunterlagen und -formulare finden Sie auf der KVL-Website oder beim LAGuS M-V.

20. Februar 2012
Ab heute macht die Wirtschftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH mit einer besonderen Aktion auf ein weiteres Angebot zur Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben aufmerksam. Auf den in der Region von Bäckern genutzten Papiertüten zur Verpackung von Backwaren erscheint in großen Lettern "Papa pendelt, Mama arbeitet und wo bleibe ich?"Die Adresse für die Beantwortung dieser Frage wird gleich mitgeliefert: www.betreuungsportal-swm.de.
Sie führt auf ein Internetportal, das von der Wifög betrieben wird. Es enthält umfassende, klar strukturierte Angebote zur Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sowie zur Vermittlung familiennaher Dienstleistungen. Kontakte zu einer Vielzahl von Ansprechpartnern, die in Notfällen unterstützen stehen ebenso bereit wie eine Übersicht über verfügbare Betreuungsplätze für Kinder und pflegebedürftige Angehörige. "Wenn wir die Wirtschaft in unserem Landkreis effektiv voranbringen wollen, wie es unsere ureigenste Aufgabe ist, müssen wir auch für die notwendigen Rahmenbedingungen sorgen. Dazu gehört ganz klar, die Verfügbarkeit von Fachkräften zu gewährleisten. Sind Kinder oder pflegebedürftige Angehörige tagsüber in guten Händen, können Eltern oder pflegende Familienmitglieder weiter ihrer Arbeit nachgehen. Damit bleibt den Unternehmen des Landkreises wichtiges Arbeitskraftpotenzial erhalten, was wiederum der Gesamtwirtschaft zugutekommt.", erklärt Berit Steinberg, Geschäftsführerin der Wifög.
Von der Aktion auf den Bäckertüten verspricht sich die Wifög eine weite Streuung der Information über das verfügbare Angebot, denn Brot und andere Backwaren werden täglich im ganzen Landkreis in großen Mengen gekauft. Auf den Ladentheken liegen Informationsflyer aus, die den Effekt verstärken sollen.
16. Februar 2012
Die lange Zeit des Wartens ist vorbei. Heute erfolgte in der Jungle World in Schwerin der offizielle Startschuss für das Online-Netzwerk "Familie- in-MV.de". Birgit Tamm, als Vertreterin des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, drückte gemeinsam mit Stephan Chudowski und Michael Stegemann, Geschäftsführende der Spion Media GmbH, den virtuellen Startknopf. Das gleichnamige Projekt, das die Spion Media GmbH im Rahmen des "Aktionsprogramms 1" seit Beginn des Jahres 2011 kontinuierlich vorangetrieben hat, wurde damit für die Nutzung durch eine möglichst breite Öffentlichkeit freigegeben.
Das neue Internetportal richtet sich in erster Linie an junge Familien und vor allem (werdende) Väter die hier relevante Angebote und Informationen zum Thema Familienleben in MV finden und gleichzeitig ihre Erfahrungen austauschen können. Gleichzeitig bietet "Familie-in-MV.de" alle Funktionen die man sich darüber hinaus noch von einem sozialen Netzwerk wünschen kann. Die Vernetzung mit Freunden, das Finden neuer Kontakte, Austausch von Fotos sowie die Onlinezusammenarbeit an gemeinsamen Dokumenten sind weitere Features, die "Familie-in.MV.de" zu einem spannen Ort im WWW machen. Wir wünschen dem neuen Onlinenetzwerk jede Menge aktive und zufriedene Nutzerinnen und Nutzer.
16. Dezember 2011
Nachdem auf den Auftaktworkshops ein halbjährlicher Turnus für die übergreifenden Netzwerktreffen gewünscht wurde, fand am 16.12.2011 bereits das 3. Treffen aller AP-Projekte und des A3.1-Projektes "annexus" statt. Hier hatten die Projekte wiederum die Gelegenheit sich auszutauschen. In einem Kreativworkshop informierten die Teilnehmenden einander über ihre Sternstunden im ersten Projektjahr. Im zweiten Teil hatten alle Anwesenden die Gelegenheit die Testversion der Plattform familie-in-mv.de kennen zu lernen sowie eigene Nutzungsprofile anzulegen. Im Zuge dessen machten die Teilnehmenden Herrn Chudowski, einen der Geschäftsführer des Projektträgers Spion Media GmbH, auf konkrete Wünsche und Verbesserungspotentiale aufmerksam, die Spion Media in die weitere Optimierung der Plattform einfließen lassen wird.
23. August 2011
Am 01. September 2011 von 9.30 bis 17.00 Uhr findet in der Elbmarschenhalle in Horst eine Fachkonferenz zum Thema "Land-Stadt-Partnerschaften - Von der Strategie zum Projekt" statt. Dabei wird sich das Projekt "Papa pendelt" im Rahmen eines Workshops (Ansicht Projektplakat) vorstellen.
22. Juli 2011
Der 1. Newsletter zum "Aktionsprogramm Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben": Werfen Sie mit uns einen Blick auf die ersten Zwischenergebnisse, welche die Projekte in den vergangenen Monaten erarbeitet haben.
28. Juni 2011
Im Rahmen des Aktionsprogramms Vereinbarkeit fand das 2. Netzwerktreffen statt, für dessen Planung und Durchführung sich alle Beteiligten bereits während des ersten Zusammentreffens im Januar nachdrücklich ausgesprochen hatten. Auf dem Programm stand vor allem der Austausch: Im Speeddating konnten die Projekte untereinander Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten. Am Nachmittag wurden in kollegialer Beratung Lösungen für Knackpunkte in der Ansprache von Zielgruppen zusammengetragen.
Frau Stelzig, Projekt "fambeKi":
Frau Kremke, Projekt "Papa pendelt":